Hochschulstandort Basel

Visualisierung des geplanten Neubaus Biozentrum

Die Strategie des Kantons Basel-Stadt zielt auf einen Hochschulstandort, der das Potenzial der Region bestmöglich zur Entfaltung bringt. Die mehrkantonalen Trägerschaften der Universität Basel und der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) haben diesen Institutionen zu einer guten finanziellen Grundlage verholfen. Zur weiteren Stärkung des Hochschulstandortes werden auch Partnerschaften mit Dritten gesucht.

Kooperationen mit der ETH

Die ETH Zürich ist mit dem Departement für Biosysteme in Basel präsent und wird mit einem Neubau auf dem Life-Science-Campus der Universität in das Forschungsumfeld integriert. Bis 2020 soll in der südlichen Ecke des Schällemätteli ein modernes Forschungs- und Lehrgebäude mit sechs oberirdischen Geschossen entstehen, in dem 400 bis 500 Personen auf 15’500 Quadratmetern lernen, arbeiten und forschen werden.

Eine weitere Stärkung erfährt der Hochschulstandort durch die Assoziation des Friedrich-Miescher-Instituts der Novartis mit der Universität Basel und durch eine enge Zusammenarbeit aller Hochschulen mit dem Innovationspark Nordwestschweiz. Die ETH Zürich und die ETH Lausanne sind zudem mit dem ETH Studio Basel und dem Laboratoire Bâle (laba) im Feld Architektur präsent.

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Konzentration auf Campus-Areale

Der Ausbau des Hochschulstandorts wird durch grosse Infrastrukturvorhaben unterstützt. Die Standorte der Universität werden auf wenige Campus-Areale im Stadtgebiet konzentriert.
Der Life-Science-Campus Schällemätteli verbindet die universitäre Grundlagenforschung mit der klinischen Anwendung im nebenan domizilierten Universitätsspital. Die Gesellschafts- und Kulturwissenschaften der Universität werden auf dem Campus Petersplatz zusammengefasst. Die Umweltwissenschaften und die Zahnmedizin werden auf dem von der Universität Basel betriebenen Campus Rosental und das Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit in Münchenstein (St. Jakob) gruppiert.

Für die Hochschulen Architektur, Bau und Geomatik, Life Sciences, Pädagogik und Soziale Arbeit der FHNW entsteht in Muttenz ein Neubau. Auf dem Dreispitzareal hat die Hochschule für Gestaltung und Kunst im September 2014 ihren Campus bezogen. Ebenfalls 2014 wurden die FHNW-Campusgebäude in Olten sowie in Brugg-Windisch eingeweiht.

Weitere regionale Projekte sind im Visier. So steht eine Ansiedlung des Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH) auf dem Bachgraben-Areal in Allschwil zur Diskussion.